Was tun wir, wenn jemand vor unseren Augen schlecht behandelt wird? Hinschauen, weggehen, eingreifen? Nicht immer liegt die Antwort völlig klar auf der Hand.
Was sollen, können und wollen wir tun, wenn ein anderer Mensch verletzt wird – ob mit Worten oder Taten?
In der Jahrgangsstufe 9 beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit diesem Thema, unterstützt durch unsere Schulsozialarbeiterin.
Nach der Erklärung des Wortes „Zivilcourage“ machten sich die Schülerinnen und Schüler Gedanken darüber, was in Opfer‚ Täter und Mutigem vorgeht und wann sie selbst bereit sind, für andere einzutreten – und wann nicht.
Genutzt wurden dabei 30 verschiedene Bild- und Textkarten mit Aufforderungscharakter zur Stellungnahme. Bildergeschichten boten einen ersten Ansatz. Sie ermöglichten den Schülerinnen und Schülern den Aspekt des Probehandelns und stellten die Frage: „Wie würde ich mich in einer solchen Situation verhalten?“. Anhand eines Rollenspiels, das gefilmt und anschließend analysiert wurde, konnte das Verhalten der Personen – Opfer, Täter und Mutigem – verdeutlich werden. Die Schülerinnen und Schüler tauschten Anregungen für mögliche und sinnvolle Verhaltensweisen in Notsituationen aus. Die Wahrnehmung von Gewaltsituationen wurde geschult und mögliches Verhalten erprobt.

Die Ergebnisse zum Thema „Zivilcourage“ werden im Januar am Tag der offenen Tür präsentiert.

Projekt „Zivilcourage – Augen auf“