Darstellen und Gestalten

Das Fach „Darstellen und Gestalten“ wird innerhalb des Wahlpflichtbereichs in den Klassen 6 bis 10 mit jeweils zwei Wochenstunden unterrichtet. Die Lerngruppenstärke in Darstellen und Gestalten beträgt in der Regel ca. 15 – 20 Schülerinnen und Schülern einer Jahrgangsstufe.

Für Darstellen und Gestalten steht in der Regel die Aula des Schulzentrums oder ein eigener Raum zur Verfügung, im dem genügend Platz vorhanden ist, um in unterschiedlicher Weise Bewegungsarbeit und Gruppenarbeiten sowie künstlerisch schaffende Tätigkeiten auszuüben.

Präsentationen von Unterrichtsergebnissen finden innerhalb der Lerngruppe regelmäßig und in jedem Unterrichtsvorhaben statt. Mindestens eine Präsentation wird in jeder Jahrgangsstufe öffentlich gemacht.

Die Körpersprache steht als Ausgangspunkt und Basis ein ganzes Schuljahr lang allein im Zentrum der unterrichtlichen Arbeit. Die körpersprachlichen Aspekte werden in keiner der Jahrgangsstufen vernachlässigt. Köper und Bewegung sind immer Basis und Verknüpfungspunkt allen unterrichtlichen Geschehens. Die Bildsprache steht in im folgenden Jahr im Zentrum der Arbeit, wobei auch hier immer wieder körpersprachliche Aspekte thematisiert werden. Musik- und Wortsprache stehen in der Klasse acht gemeinsam mit der Körpersprache im Mittelpunkt des unterrichtlichen Geschehens.
Je höher die Jahrgangsstufe, desto mehr wird auf eine zunehmende Vernetzung der unterschiedlichen künstlerischen Ebenen geachtet. In den Klassen neun und zehn sollen sie, basierend auf der Köpersprache, gleichwertig nebeneinander stehen und zueinander in Bezug gesetzt werden.
In Übereinstimmung mit dem Schulprogramm hat sich die Fachkonferenz Darstellen und Gestalten das Ziel gesetzt, Schülerinnen und Schüler zu Menschen heranzubilden, die über die folgenden überfachlichen Kompetenzen verfügen:

Persönlichkeitsstärke wird gefördert durch die Erweiterung der Wahrnehmens- und Erlebensfähigkeit, das selbstverständliche Experimentieren mit Arbeitsaufgaben und das häufige Präsentieren von Arbeitsergebnissen. Der Entwicklung eines persönlichen Ausdrucks kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Mit den positiven Erfahrungen erfolgreicher Präsentationen entwickelt sich ein reflektiertes Selbstbewusstsein, das hilft, eigene Ideen in Arbeitsprozesse einzubringen und zu vermitteln. Dies verlangt die Entwicklung von Ausdauer und Selbstdisziplin, um über viele Ideen und Zwischenlösungen zu zufriedenstellenden Ergebnissen zu kommen. Teamfähigkeit wird gefördert durch kooperative Arbeitsformen, die im Lernbereich die Regel sind. Dadurch wird die Fähigkeit entwickelt, ein Produkt gemeinsam kreativ zu erarbeiten und zu vertreten. Ebenso bildet sich ein Verantwortungsbewusstsein für den gemeinsamen Arbeitsprozess und das Endergebnis heraus. Dieses fördert gleichzeitig auch den konstruktiven Umgang mit unterschiedlichen Sichtweisen und Konfliktsituationen.